In Ulm, um Ulm, und um Ulm herum

Unterwegs bei den Sehenswürdigkeiten in Ulm und ein richtig guter Hoteltipp

Wer kennt diesen Zungenbrecher nicht über Ulm, aber wer war schon dort? Ich durfte geschäftlich ein paar Tage dort verbringen und an einer Stadtführung teilnehmen. Ulm, dachte ich mir, außer dem Münster haben die doch nichts? Überrascht war ich dann doch über diese Stadt, sie bietet dann doch mehr wie „nur“ den Ulmer Münster. Ulm liegt an der Grenze von Baden-Württemberg und Bayern und gehört zu Baden-Württemberg. Neu-Ulm zu Bayern. Ulm ist über die Autobahnen A8 und A7, sowie mit dem Zug gut erreichbar. Ulm hat ca. 120.000 Einwohner.

Die Unterkunft
Das Hotel Lago an der Messe Ulm ist seine 4 Sterne auf jeden Fall wert.
Die Zimmer sind modern und nicht abgewohnt und stecken voller liebe zum Detail. Am Bett gibt es eine Schnur mit der Aufschrift man soll daran ziehen, habe ich natürlich gemacht. Was dann kam, habe ich so auch noch nicht erlebt und zwar spielte eine Spieluhr ein bekanntes Kinderlied zum einschlafen ab. Das Bad gefiel mir sehr gut und auch für Menschen mit Behinderung ist dieses sehr gut nutzbar, da es keine Badewanne bzw. Einstieg zur Dusche gibt. Der absolute Hammer war die Aussicht auf den kleinen See und die Donau sowie den Park. Morgens wird man sanft von den Tierlauten im benachbarten Tierpark geweckt, was mich nicht störte. Das Frühstücksbuffet wirkt etwas mager, was aber nur so wirkt. Es gibt viel Auswahl an Wurst, Käse und Marmelade. Verschiedene Brote, Brötchen, Crossaints und Hefezopf warten darauf gegessen zu werden. Auch die Auswahl an Müslis, frischen Yoghurt und Säften laden zum Dauer frühstücken ein 🙂 . Man kann sich auch von einem Koch sein Rührei oder Waffeln machen lassen. Das Parken und WLAN auf dem Zimmer waren kostenlos. Des weiteren gab es auf dem Zimmer kostenloses Wasser, ein Bier und Äpfel zur Stärkung. Ein Service wie ich Ihn selten erlebt habe. Das Hotel bietet sich aber nicht nur für Geschäftsreisen an sondern auch zum erholen. Es gibt auch noch einen Spa-Bereich, den ich aber nicht besucht habe.

 

Was gibt es zu sehen
Getroffen haben wir uns mit unserem Reiseführer an der Neuen Mitte. Dort erfuhren wir dass Albert Einstein in Ulm geboren ist. Im Alter von einem Jahr zog es seine Familie aber nach München. Am Ulmer Münster angekommen gab es hierzu ein paar Fakten, u.a. ist der Kirchturm mit 162 Metern der höchste der Welt. 4 Meter höher wie die beiden Türme vom Kölner Dom.

Kirchturm des Ulmer Münster

Weiter ging es zum Ulmer Polizeipräsidium, besser gesagt zum Neuer Bau. Das Renaissance Gebäude war im 16. Jahrhundert ein Lagerhaus, das durch einen Großbrand und später im zweiten Weltkrieg fast komplett zerstört wurde. Finde ich toll, dass dieses Gebäude nicht durch einen neuen Bau ersetzt wurde. Im Innenhof dieses Gebäude befinden sich nicht nur die Parkplätze der Einsatzfahrzeuge, sondern der Hildegard-Brunnen. Hildegard war die dritte Frau von Karl des Großen. Unser Reiseführer hatte dazu noch mehr erzählt, aber ich war eher aufs Fotografieren konzentriert 🙂 .

Neuer Bau in Ulm

Neuer Bau in Ulm

Weiter ging es dann ins Gerberviertel. Hier kann man die alten Gerber-Häuser am Fluss „Blau“, der übrigens am Blautopf entspringt begutachten. Bei tollen Wetter laden dort auch einige Cafés und Restaurants zum verweilen ein.

Gerberviertel in Ulm

Gerberviertel in Ulm

Vom Gerberviertel geht es ins Fischerviertel. Auch hier gibt es tolle alte Fachwerkhäuser und Restaurants. Hier steht auch das Kässbohrer Haus in dem sich heute ein Restaurant befindet. Kässbohrer ist einer der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt. Am nächsten Restaurant hängt eine kleine Barkasse, mit denen die Ulmer auf der Donau bis nach Belgrad geschifft sind um dort ihr Holz bzw. das ganze Schiff zu verkaufen. Zurück ging es dann von Belgrad nach Ulm zu Fuß. Nun ein Highlight im Fischerviertel und zwar das schiefste Hotel der Welt, bei dem über den Betten eine Wasserwage hängt. So wie das Haus aussieht, muss man sich wohl anschnallen zum schlafen 😉 . Sehr beeindruckend dieses Haus. Wie ich an der Hauswand gelesen habe, ist es auch einer der ältesten Wohnhäuser in Ulm das aus der Zeit um 1500 stammt.

Das schiefe Hotel

Das schiefe Hotel

Auf der Stadtmauer, entlang der Donau ging es wieder in Richtung des Ulmer Münsters. Durch den Metzgerturm hindurch, der übrigens auch schief steht und einer der schiefsten Gebäude Europas ist, fast so schief wie der schiefe Turm von Pisa. Vorbei ging es am schönen Rathaus der Stadt Ulm, tolle Fassade mit einer beeindruckenden Uhr. Ich habe diese ehrlich gesagt nicht ganz kapiert aber war auch mit fotografieren beschäftigt.

Rathaus in Ulm

Rathaus in Ulm

Zum Ende unserer Stadtführung, die übrigens beim Tourismus Büro in Ulm gebucht werden können, durften wir in den Ulmer Münster. Von Innen ist das Münster genauso beeindruckend wie von außen. Vor allem die riesige Orgel.

Das Ulmer Münster

Das Ulmer Münster

Kosten / Tickets
Für Erwachsene kostet die Stadtführung 8,- € und dauert ca. 90 Minuten.

Fazit:
Tolle und interessante Stadt, hatte ich so gar nicht gedacht. Die Reiseführung war sehr interessant und wird von agagierten Ulmer durchgeführt, die über ein perfektes Wissen verfügen. Natürlich kann man Ulm auch auf eigene Faust entdecken. Das Hotel Lago ist der absolute Hammer.

Links:
http://www.lago-ulm.de/
http://www.tourismus.ulm.de/web/de/index.php

Fotogalerie

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